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Spamwelle bei T-Online im Oktober
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Olaf
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Beitrag #1 down up
Email Spamwelle bei T-Online im Oktober

Wer eine T-Online Mail Adresse besitzt, der wird in letzter Zeit sich über die viele Post gewundert haben, so wie ich heute. Angefangen hat die Spamwelle am 22.10.2013. Plötzlich erhielt man zu Hauf Mails mit Absendern, die z.Bsp. dieses Aussehen hatten:

Return-Path: <bips@aqf.mffy>
Received: from mailin58.aul.t-online.de ([172.20.27.247])
by ehead104.aul.t-online.de (Dovecot) with LMTP id c/A+HngoZlLrIAAA2PvqDg;
Tue, 22 Oct 2013 09:28:25 +0200
Received: from sayyac.com ([89.221.54.244]) by mailin58.aul.t-online.de
with smtp id 1VYW8S-0ienSI0; Tue, 22 Oct 2013 09:12:12 +0200
Received: by mufz; Tue, 22 Oct 2013 04:11:02 -0400
From: "qtgd" <bips@aqf.mffy>
Reply-To: "qtgd" <bips@aqf.mffy>
To: aust_marisa@t-online.de
Subject: qio
Date: Tue, 22 Oct 2013 07:05:02 -0100
Content-Transfer-Encoding: 7Bit
Content-Type: text/html;
X-TOI-SPAM: u;0;2013-10-22T07:28:25Z
X-TOI-VIRUSSCAN: clean
X-TOI-EXPURGATEID: 149288::1382425935-00005CB9-00181F39/0-0/0-14
X-TOI-MSGID: b0d4514e-7397-4cdb-9686-c8e79494d4f4
X-Seen: false
X-ENVELOPE-TO: <richtige t-online Mailadresse>

kgoa

lqt

Im Telekom Forum gab es hierzu folgende Erklärung:

Ja, scheinbar ist das so. Wir haben dazu eine schöne Erklärung in unserer Datenbank gefunden:

"E-Mails, die scheinbar falsch zugestellt werden (SPAM)

Sie erhalten E-Mails, die scheinbar falsch zugestellt werden.
Als Empfänger erscheint eine völlig unbekannte E-Mail-Adresse, aber die E-Mail wird Ihnen zugestellt. In vielen Fällen beginnt die Empfängeradresse mit derselben Zeichenfolge wie Ihre E-Mail-Adresse, da vom Versender alphabetisch sortierte Adresslisten verwendet werden. Als Absender ist häufig eine unbekannte Adresse angegeben. Manchmal erscheint dort auch der Postmaster. Die E-Mail beinhaltet meist Werbung für Dienstleistungen oder Materialien, die über das Internet erbracht bzw. verteilt werden.

Wie kommt es zu diesen E-Mails?
Die Adressen, welche in der Kopfzeile der E-Mail (dem RFC822-Header) stehen und für den Endnutzer sichtbar sind, müssen nicht unbedingt mit den Adressen übereinstimmen, die von dem Versender für den Transport der E-Mail verwendet werden. Diese bleiben meist für den Endnutzer verborgen. Die eigentlichen Empfänger wurden unter BCC (Blind Carbon Copy) eingetragen. Diese Angaben sind für den Empfänger nicht sichtbar. Auf diese Weise ist eine ökonomische Verteilung von Mailinglisten möglich.

Wenn man sich die E-Mails genauer ansieht, stellt man fest, dass die Absender- und Empfängeradressen im RFC822-Header in der Regel ungültig sind. In diesen Fällen handelt es sich oft um Missbrauch des E-Mail-Systems. Es wird viel Mühe darauf verwendet, den wahren Absender der Mail zu verschleiern, so dass dieser auf der Empfängerseite nicht zu ermitteln ist. Selbst unter Mitwirkung der Postmaster aller am Transport beteiligter Mailer ist die Rückverfolgung zum Teil nicht möglich, weil Sicherheitslücken in der Software bestimmter E-Mail Programme (z.B. ältere sendmail-Versionen) ausgenutzt werden.

Der absendende Computer und sogar die ersten Server haben keinen Eintrag im Domain Name System ( DNS) der verteilten Datenbank der Computer im Internet. Der erste Server, der über das DNS greifbar ist, schreibt bei gefälschten Absenderadressen keinen Hinweis auf den tatsächlichen Absender in das Header-Log (die Kopfzeile). Damit verliert sich bei genau diesem Computer die Möglichkeit der Rückverfolgung.

Der CC-Header (Auflistung der Kopieempfänger) steht im Header (Kopfzeile) der E-Mail - der BCC-Header (Auflistung der Blindempfänger) nicht. Sinn dieses Verfahrens ist es, dass der Originalempfänger nicht wissen soll, ob jemand, und wenn ja wer, mitliest.

Wie kommt aber die E-Mail zu Ihnen, wenn Sie doch nicht in der Empfänger-Zeile stehen? Die E-Mails werden im Internet in eine Art elektronischen Umschlag (den so genannten "envelope") gesteckt. Die eigentlichen E-Mails - auch die Headerinformationen - werden von den verteilenden Systemen nicht gelesen. Es werden nur Pfadinformationen hinzugefügt. Der "envelope" kann also anders adressiert sein als der Inhalt.

Ein Beschwerdebrief an den Absender ist also in der Regel wenig Erfolg versprechend, da dieser meist als unzustellbar zurückkommt. Eine Ausnahme besteht, wenn eine Antwort per E-Mail erwartet wird. In einem solchen Fall kann davon ausgegangen werden, dass die Absenderadresse (oder zumindest die Adresse, an die die Rückantwort erfolgen soll) korrekt ist. Aber auch hier wird die E-Mail normalerweise nicht gelesen, sondern lediglich von einem Automaten beantwortet.

Wenn Werbung für WWW-Server gemacht wird, sind diese in der Regel so konfiguriert, dass nur die im Sinne der Betreiber gewollte Nutzung möglich ist, damit nämlich Ihre Kunden die Leistungen abrufen und bezahlen - jeder Beschwerdeversuch der belästigten Internet-Nutzer jedoch abgeblockt wird.

Wie kommen die Versender an Ihre Adresse?
Im Zuge der Kommerzialisierung des Internets beschäftigen sich Firmen mit dem Sammeln und Verkaufen von E-Mail-Adressen. Eine solche Sammlung kann auf WWW- und FTP-Servern erfolgen. Bei Letzteren erfolgt die Adressierung dann an "Nutzer"@"Anbieter", also an eine Adresse, die Sie zum Teil niemals bewusst herausgegeben haben. Für den Sammler hat das den Vorteil, nach den jeweils abgefragten Informationen die Adresse systematisch einer Zielgruppe zuordnen zu können, was den Adressbestand wertvoller macht."

Wir hoffen, das erklärt einiges. Und noch mehr hoffen wir, dass es bald vorbei ist mit der "Spam-Flut"....

Scheinbar haben genug Leute gehofft, denn der Spuk hörte fast so schnell auf, wie er kam. Tatsache ist, die Telekom hatte seit dem 21.10. massiv mit ihren Servern zu kämpfen. Selbst am 23. und 24.10. beklagten sich noch User, daß sie keine Mails versenden können etc.

Anhand dieses Vorfalls erkennt man, wie sensibel die Technik ist und das im Internet nichts sicher ist. Da braucht es auch keine NSA Affäre, um hier den Datenschutz zu hinterfragen. Ich möchte nicht wissen, wieviel e-mail Adressen jetzt in Hände Dritter sind. Tja, Frau Merkel ist nicht alleine mit ihren Problemen, es betrifft fast ganz Deutschland, nur kümmert das keinen.

03.11.2013 00:17
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Olaf
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Beitrag #2 down up
RE: Spamwelle bei T-Online im Oktober

Kaum zu glauben aber wahr, der Mist geht schon wieder los:

[Bild: 2013-11-3-t-online-spam.jpg]

Da fäält außer [Bild: 3db0101.gif] nichts mehr ein. Unsere T-Online Gebühren sind wirklich gut angelegt ....

03.11.2013 03:21
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