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Rundfunkbeitrag sinkt, doch dann kommt es ab 2021 richtig dicke
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Olaf
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Beitrag #1 down up
Forum Politik und Soziales Rundfunkbeitrag sinkt, doch dann kommt es ab 2021 richtig dicke

Quelle: winfuture.de

Das Thema Rundfunkbeitrag-Erhöhung oder -Senkung kommt nicht zur Ruhe. Jetzt hat heute der Vorsitzende der zuständigen Kommission, Dr. Heinz Fischer-Heidlberger, den Bericht seiner Experten mit einem Senkungs-Vorschlag von 30 Cent von derzeit 17,50 Euro auf 17,20 Euro im Monat übermittelt.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (kurz KEF) kommt in ihrem heute vorgelegten 20. Bericht zu dem Schluss, dass der aktuell angehäufte Überschuss zu einer Senkung verpflichte. Allerdings können sich alle Beitragspflichtigen jetzt nicht wirklich freuen. Sobald der Überschuss verbraucht ist, wird der Beitrag wieder drastisch steigen - und zwar weil für die kommendenen Jahre ein stark erhöhter Mehrbedarf angemeldet ist.

"Es wird auf jeden Fall richtig teuer werden ab 2021", sagte Fischer-Heidlberger mit Hinblick auf den angemeldeten Finanzbedarf der Öffentlich-Rechtlichen. ARD und ZDF haben für die Jahre 2017 bis 2020 einen Mehrbedarf von gemeinsam fast 800 Millionen Euro angemeldet. Wenn dann ab 2017 der Montagsbeitrag auf 17,20 Euro fällt, wird man das nur über eine Erhöhung wieder abfangen können. Den ersten Schätzungen zufolge könnte der Beitrag in fünf Jahren schon bei 19,40 Euro im Monat liegen, also fast zwei Euro mehr als die Bürger aktuell zahlen müssen.

Der Bericht über Finanzbedarf und Finanzmittel liegt jetzt bei der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder ist. Es nun wird erwartet, dass die Entscheidung zeitnah gefällt wird. Das Auf und Ab bei den Rundfunkgebühren ist ein heiß diskutiertes Thema. Die Verantwortlichen der Landesparlamente sind sich nicht einig, wie man mit den Schätzungen umgehen soll und ob man eine Senkung ab 2017 tatsächlich in Betracht ziehen sollte. Dreyer hatte dabei stets betont, dass die Politik sich eine "lange Beitragsstabilität" wünsche.


Quelle: winfuture.de

Die ARD hat einen Bedarf für die aktuell auf einem Sperrkonto befindlichen Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag der zurückliegenden Jahre angekündigt. Der Überschuss in Milliardenhöhe war nach der Umstellung von Rundfunkgebühr auf Rundfunkbeitrag aufgelaufen und soll nun "anstelle einer Erhöhung" für einen stabilen Beitrag sorgen und die steigenden Kosten bei der ARD abfangen.
Für die Beitragszahler ist das ein erneuter Affront, denn der Streit um den Rundfunkbeitrag nimmt jetzt neue Dimensionen an. Es werden neue Klagen erwartet. Denn der aufgelaufene Milliardenüberschuss (aktuell immerhin rund 1,59 Milliarden Euro, 1,16 Milliarden Euro für die ARD) reicht der ARD nach derer neuer Finanzplanung für die nächsten Jahre nicht aus, um die steigenden Kosten aufzufangen. 99 Millionen Euro sieht der Finanzplan für die kommenden Jahre von 2017 bis 2020 zusätzlich vor, bestätigt die ARD die Gerüchte in einer Pressemeldung.

Der Mehrbedarf würde Beitragserhöhungen bedeuten
Der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor teilte mit: "Mit den Mehreinnahmen durch das neue Finanzierungsmodell konnte der monatliche Beitrag gesenkt werden. Gute Programme kosten Geld, deswegen brauchen wir für die kommende Beitragsperiode ab 2017 einen Ausgleich für Preissteigerungen." Gute Programme allein sind es aber nicht - der Bedarf wächst durch allgemeine Preissteigerungen, für die Weiterentwicklung von DAB+ und DVB-T2 sowie für die Digitalisierung der Archive, schreibt die ARD.

Für Marmor ist der hohe neue Bedarf also kein Grund für schlechte Presse sondern eher ein positives Zeichen. Die Beitragszahler, die seit Jahren gegen die Haushaltsabgaben kämpfen, sehen das natürlich anders. Zudem werden neue Klagewellen erwartet, im Falle einer Umlage der aufgelaufenen Mehreinnahmen auf den zukünftigen Bedarf.

Außerdem bedeutet der angemeldete Mehrbedarf eine neue Beitragserhöhung, denn irgendwoher müssen die fehlenden Gelder ja schließlich kommen. Da wird kein Weg daran vorbei gehen, wenn die ARD nicht stattdessen Sparmaßnahmen beschließt. Die ARD schreibt dazu in der aktuellen Pressemeldung: "Seit 2009 hat es keine Erhöhung der Rundfunkgebühren gegeben, 2015 wurde der Beitrag auf 17,50 Euro gesenkt." Sparmaßnahmen habe es in den vergangenen Beitragsperioden, die immer drei Jahre umfassen, bereits gegeben. Stärkere Einsparungen seien kaum noch möglich.

[Bild: rundfunkbeitrag-europa-im-vergleich.png]

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.04.2016 04:39 von Olaf.)
19.04.2016 04:38
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Olaf
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Beitrag #2 down up
RE: Rundfunkbeitrag sinkt, doch dann kommt es ab 2021 richtig dicke

Wenn man sich den Europa Vergleich ansieht, so könnte dies auch etwas ganz anders darstellen, z.Bsp. den Lebensstandard oder die soziale Versorgung der Bevölkerung.

Deutschland ist überall Mittelmaß, wird aber von allen stark geredet und unverhältnismäßig zur Kasse gebeten. Mit welchen Recht?

Was die Gebühren angeht, ich zahle keine, habe Antrag zur Befreiung am laufen. Von daher kann es mir egal sein, was mit den Beiträgen passiert, denn bei der Rente, welche ich bekomme, werde ich auch nie zahlen müssen. Dennoch bin ich der Meinung, daß es die Öffentlich Rechtlichen mit ihren Kosten übertreiben, da sie von ihren eigentlichen Auftrag der Information sich dmitunter ganz schön weit entfernen. Wer will Küchenschlachten sehen oder abgetakelte und überteuerte Superstars? Die Öffentlich Rechtlichen müssen nicht mit den privaten Sendern konkurireren und jeden Mist mitmachen. Etwas mehr Seriösität wäre wünschenswert, Unterhaltung suche ich mir selbst, dafür brauch ich kein Fernsehen.

19.04.2016 04:48
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Kalle
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Beitrag #3 down up
RE: Rundfunkbeitrag sinkt, doch dann kommt es ab 2021 richtig dicke

Natürlich ist das eine versteckte Steuer.

Aber immerhin kann man sich auf die staatlichen Programme verlassen. Da wird nichts von Werbung unterbrochen. Serien laufen zu Ende und auf die Anfangszeiten (Rekorderprogrammierung) kann man sich meist verlassen.
Hinzu kommen hervorragende, lehrreiche Dokumentationen und neutralen Verbrauchermagazine 8das kostet natülich Geld). ...und für mich ganz wichtig: in den Dritten auch ein Regionalprogramm.

Die Privatensender habe die Werbepausen in einem Spielfilm von 2 auf drei erhöht und von 7 auf 13 Minuten pro Werbevorgang. Da bin ich richig froh, dass ich NICHTS live sehe, sondern immer vorspule. Ausnahme ist mal ein Fußballländerspiel, aber das wird jedenfalls nicht unterbrochen.

Das alles ist mir die 17.50 Euro wert (da ich es mir leisten kann).

In den Privaten werden leider ständig angefangene amerikanische Serien plötzlich abgesetzt, die Anfangszeiten in BEIDE RICHTUNGEN ohne Ankündigung verschoben. Und die Prgrammplätze der Serien einfach vertauscht.
Hinzu kommen die ständigen nervigen Vorschauen auf Filme und Serien, so dass die Spannung weg ist, bevor der Film angefangen hat. Und das ständige Hartz4 / Hausfrauen / Schichtarbeiter-Programm auf niedrigsten Intelligenzniveau, wo irgendwelche Leute entweder gespielt und "in echt" vernglimpft und lächerlich gemacht werden.

Auch die nervige blöden Off-Stimmen nerven mich total (Ausnahme: der Sprecher von TV-Total)

Natürlich sehe ich auch die Privaten, aber ich ärgee mich doch sehr häufig.

Ich bin aber fest überzeugt, dass das Programmfernsehen ausstirbt und damit leider auch dei Qualität und Abwechlsung. Die Zukunft heißt Streaming und Wahlfernsehen.

Kalle

20.04.2016 12:08
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hinz
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Beitrag #4 down up
RE: Rundfunkbeitrag sinkt, doch dann kommt es ab 2021 richtig dicke

Ich sehe das genauso wie Kalle.

Bei den öffentlich rechtlichen werden immer noch die hochwertigen Dokumentationen ausgestrahlt. Die ich mittlerweile fast nur noch in den Mediatheken über Stream anschaue. ZDFInfo usw. Ein riesiger Vorteil ist hier, ich bin nicht auf die Sendezeit angewiesen. Das einzige was ich sonst noch im regulären Fernsehen ansehe ist Sport.
Filme, Serien usw. schaue ich nicht mehr im Fernsehen, da mir hier zuviel geschnitten und auch abgesetzt wird. Hier lasse ich mich nicht bevormunden, nur damit der Film zu einer früheren Zeit ausgestrahlt werden darf.
Hierzu kaufe, oder leihe ich mir die Bluray aus. Wobei man auch hier aufpassen muss, da es immer noch Filme bzw. Serien gibt, die ihn Deutschland, obwohl sie ab 18 sind, geschnitten im Verkauf sind. Bestes Beispiel ist die Serie Spartacus. Hier kann man aber z.B. auf den Bluray Italien Import zurückgreifen, der Ungeschnitten und auch auf Deutsch ist. Auch gab es ihn mehr als ein halbes Jahr vorher zukaufen als bei uns. Als Film Fan muss man halt auch aus kostengründen oft aufs Ausland ausweichen

20.04.2016 12:22
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Olaf
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Beitrag #5 down up
RE: Rundfunkbeitrag sinkt, doch dann kommt es ab 2021 richtig dicke

(20.04.2016 12:08)Kalle schrieb:  Ich bin aber fest überzeugt, dass das Programmfernsehen ausstirbt und damit leider auch dei Qualität und Abwechlsung. Die Zukunft heißt Streaming und Wahlfernsehen.

Wahlfernsehen? Du meinst wohl eher Bezahlfernsehen.

Was die öffentlich rechtlichen betrifft, sicher die Dokus sind informativ, aber das keine Werbung kommt ist falsch. Gerade Abends vor der Tagesschau usw., da jagt eine Werbeclip den nächsten, das Wetter ist gesponsert etc. Die Banken haben auch ihren eigenen Sendeplatz mit der Börse vor acht oder beim Frühstücksfernsehen. In meinen Augen treffen sich hier die Lobbiisten bzw. haben eine Plattform, um das Volk für dumm zu verkaufen. Die richtig guten Sendungen kommen doch erst spät Abends oder Nachts.

Und wie Politikhörig die Sender sind, hat der Fall Böhmermann bewiesen, von wegen freie Presse, hier wird genauso zensiert wie anderswo.

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.04.2016 20:28 von Olaf.)
20.04.2016 20:00
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tropenhelmut
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Beitrag #6 down up
RE: Rundfunkbeitrag sinkt, doch dann kommt es ab 2021 richtig dicke

Ich selbst ärgere mich schon seit Jahren über die "Rundfunkgebühr"!
In meinen Augen ist das reine Abzocke!
Da die meisten in Deutschland genauso denken,sollen die ÖR doch Umdenken und aus den Sendern Pay-TV machen.
Wer dann Dokus gucken möchte zahlt dann eben ein paar Groschen dafür.
Ich selbst gucke so gut wie kein TV mehr und muss trotzdem den vollen Betrag zahlen.
Dieser Betrag wird übrigens auch fällig wenn KEIN Rundfunkemfänger im Haushalt vorhanden ist da es mittlerweile eine Haushaltsabhängige "Gebühr" ist.D.H.: Jeder Haushalt zahlt an die GEZ (die sich ja jetzt anders nennt aber immernoch die selbe Mafiabande ist wie immer)
Einzugsermächtigung habe ich dem Verein (aus dem man leider NICHT austreten kann) entzogen.
Sollen die doch alle 3 Monate ne Rechnung mit Überweisungsträger schicken.Da ich ein Konto habe wo keine Gebühren für Überweisungen anfallen kann mir das doch nur Recht sein.
Und die Aussagen von den Hampelmännern (und -frauen) das die ÖR ja schließlich frei empfangbar sind stimmt aufgrund der Gebührenpflicht ja auch nicht.
Zwangsabgaben... Waren wir mit sowas nicht eigentlich durch???
Aber ein gutes hat auch das Nichtzahlen: Dieses stellt lediglich eine Ordnungswidrigkeit dar und keine Straftat.
Fürs falsch Parken ist auch noch keiner in den Knast gekommen Wink
Wer langsam fährt wird länger gesehen!

Gruß aus Bochum

Markus

26.04.2016 15:36
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